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Mein Abenteuer will dokumentiert werden und tada, hier erfahrt ihr alle News und Infos über mein Jahr in Lombard, Illinois, USA

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Nadja Johanna Sarah

Grüße in die Heimat

Milwaukee Summerfest - und so!

Um Gottes Willen, die Zeit rennt so schnell weg, dass ich gar nicht hinterher komme. Das ist unglaublich. 96 Tage bin ich nun schon hier. 96!!! Ist das zu glauben? Wenn ich auf meine RPGs schaue und sehe, wann all die Posts kamen, auf die ich zu antworten habe, erstaunt es mich immer wieder. Denn es kommt mir noch gar nicht so lange vor. Ein herzliches Sorry an alle die Warten. Ich hab euch nicht vergessen und es wird bald etwas kommen. Versprochen! Zeit ist momentan nur Mangelware. Darüber klage ich immerhin seit Wochen. Das College  verschluckt wirklich meine gesamte Freizeit (dazu kommt ja noch Arbeiten und das teilweise doch 45 Stunden in 4-5 Tagen) aber das ist in einer Woche Gott sei Dank vorbei. Mein Essay habe ich Donnerstag abgegeben. Somit ist nun alles wieder einfacher.


Leben, ich komme! Haha

 

Ich schulde euch nun aber schon seit einer Woche einen ausführlichen Festivalbericht. Letztes Wochenende, 1. bis 3. Juli war ich nämlich in Milwaukee, Wisconsin auf dem größten Musikfestival der Welt! 11 Tage, 11 Stages und über 700 Bands! Unglaublich oder? Und ich war da, für ganze drei Tage. Doch beginnen wir am Anfang von meinem vier Tage Wochenende:

Freitag: Um 3pm habe ich den Zug aus Lombard genommen, um mit Bron, meiner australischen Freundin, nach Chicago zu fahren. Von dort aus ging es durch die Stadt mit einem fetten Rucksack auf dem Rücken, um die Greyhound Bus Station zu suchen. Unser Bus nach Milwaukee ging um 5pm, sodass wir um 7 Uhr planmäßig da sein sollten. Die Busfahrt war lustig. Bron und ich haben uns die ganzen zwei Stunden unterhalten über unser Leben in unserer Heimat, was unsere Zukunftspläne sind und und und! Mit einer Verspätung kamen wir an der Busstation in Milwaukee an, haben uns dort nach Schließfächern umgeschaut, da wir nicht erst zum Hotel wollten, welches in der anderen Richtung als das Festival lag. Doch gab es dort keine. Wir haben uns dann ganz nett mit zwei Angestellten von Amtrek unterhalten, die unsere Rücksäcke genommen hätten, wenn wir sie um 22 Uhr wieder abgeholt hätten. Das war für uns aber unmöglich. Schließlich konnten wir die Rücksäcke bei Greyhound für $2 einschließen lassen. So ging der 15 Minuten Fußmarsch los durch die Stadt, auf der Suche nach dem Festivalgelände. Dies war schneller gefunden als erwartet und die Laune stieg nun stätig. Wir waren angekommen! Laute Musik dröhnte durch die Gegend, während wir uns das $15 Ticket am Eingang holten. Danach durch die Sicherheitszone. Natürlich wurde der Körper abgetastet und in die Taschen geschaut, bevor man endlich rein kam. Das war ungefähr um 8.30pm. Somit hatten wir noch 1,5 Stunden bis zur Band, die wir unbedingt sehen wollten. Third Eye Blind. Erst mal war es schwer einen Platz zu finden, um die Band oder den Bildschirm überhaupt zu sehen. Wir haben uns durch die Menschenmassen geschoben, bis wir irgendwann einen Platz hatten, der ganz ok war. Haha. Dann ging es auch schon los. Die Band rockt! Und wie. Die Songs waren spitze und Bron und ich hatten unseren Spaß, während wir mit ihrer pinken Gummigitarre gerockt haben. Es war einfach nur genial. Natürlich hatten wir uns vorher auch noch das Gelände angeschaut und ein paar andere Bands, dessen Namen ich jetzt gerade nicht in Erinnerung habe. Zumindest waren wir danach vollkommen ausgelaugt, wollten nur noch etwas trinken und einmal durch das Wasser am Anfang rennen...und? Alle Getränkebuden waren ZU und das Wasser war AUS. Super...Schließlich haben wir uns hingesetzt und einfach etwas gequatscht, um die Menschenmassen ziehen zu lassen. Dabei kam dann ein Typ auf mich zu und hat mich doch tatsächlich auf ein Bier eingeladen. Ich war so überrumpelt, dass ich ablehnte. Doch er hat nicht locker gelassen, sondern nach einem Spaziergang am Lake Michigan gefragt. Ich hab wieder abgelehnt und schließlich ist er abgehauen. Man-O-Man! So sind wir dann zurück zum Bahnhof gelaufen, während ich meine FlipFlops ausgezogen habe. Durch die hatte ich nämlich eine fette Blase am Fuß, die einfach nur weh tat. Auf dem Weg zum Bahnhof hat uns dann ein Typ angesprochen, ob wir wüssten, wo sein Hotel ist. Lustig! Wir haben uns schließlich noch ´ne halbe Stunde mit dem Unterhalten. Er fand es äußerst witzig, dass eine Australierin und eine Deutsche zusammen in Milwaukee waren. Wir haben ihm einfach erzählt, dass wir uns gerade eben erst kennen gelernt haben und nun Freunde sind. Haha. Schließlich haben wir unsere Rucksäcke geholt, sind dann mit einem Taxi ins 20Min entfernt liegende Days Inn Hotel gefahren. Es war nicht wunderschön, aber es hatte eine Dusche, keine Krabbeltiere und zwei Betten! Ausreichend nach einem ersten Festival Tag!

Samstag: Ausschlafen war nicht drin! Um 9.45am hat die Putzfrau an die Zimmertür geklopft und gefragt, ob wir Seife bräuchten und neue Handtücher. Sie hat aber nicht das Zimmer gemacht! So haben wir dann auch erfahren, dass es bis 10am Frühstück gibt. Also ist Bron runter gehechtet und hat etwas zu Essen und Osaft hoch geholt. Anschließend wurde der Plan gemacht. Ich brauchte neue Schuhe und sie noch Klamotten, bevor wir wieder zum Festival konnten. Also ging es runter in die Rezeption, um zu fragen, ob es einen Walmart oder Target in der Nähe gibt. Natürlich. Allerdings war der Walmart nur mit einem Auto zu erreichen (ja, die Amis brauchen immer ihr Auto), der Target war 3 Meilen weit weg. Da war es gerade 11am und ungefähr 37°C heiß. 3 Meilen, also knapp 5 km laufen in der brühenden Hitze? Nein danke! Also brauchten wir einen anderen Plan. Wir wollten mit dem Bus zu einer Mall fahren, standen an der Bushaltestelle aber konnten den Fahrplan nicht entziffern. Dann haben wir aber hinter dem McDonalds einen Laden gesehen: Sams Club. Gucken kostet nichts! Wir dachten, dass wir vielleicht Glück haben und der Laden Schuhe und Klamotten hat. Also sind wir hin, rein und wurden an der Tür gleich nach der Mitgliedskarte gefragt. Hatten wir natürlich nicht! Die Frau hat uns dann aber rein gelassen und uns mehrfach dran erinnert, dass wir gucken, aber nicht kaufen können! Drinnen hat es keine 10 Minuten gedauert, bis ich ein passendes Paar qualitativ hochwertige FlipFlops gefunden hatte, die nicht mal auf meine Blase drückten. Auch Bron fand ein paar hübsche Klamotten. Nun hatten wir unseren Kram aber konnten ihn nicht kaufen?! Haha, von wegen. So smart wie wir doch sind, haben wir in der Kassengegend nach nett aussehenden Menschen Ausschau gehalten, die zwei hilfelosen Au Pairs helfen würden. Schnell war eine Zielperson gefunden. Zwei Frauen mit einem Baby. So sind wir zu ihnen und ich hab sie auch gleich angesprochen, ihnen unsere Situation geschildert und natürlich betont, dass wir Nannys sind. Nachdem wir unsere eigentliche Herkunft gesagt hatten, war dann auch alles klar. Sie haben uns ihre Karte geliehen und somit konnten wir unseren Kram kaufen. Jackpot! Mittlerweile war es 12 Uhr und unser Magen begann zu knurren. (ich hatte als Frühstück nur den Osaft, denn der Bagel hat nicht geschmeckt) Also gab es bei Mecces Lunch und genug zu trinken. Immerhin darf man in Amerika kostenlos nachfüllen! Währenddessen hatte Bron mit Francien, einem Südafrikanischen Au Pair getextet, die uns schließlich mit dem Auto abholen wollte. Also haben wir auf sie gewartet. Es dauerte eine Weile, doch schließlich kam sie mit zwei Amerikanern an. Brian alias Ace und Matt, die eine große Flasche Smirnoff und Bacardi mit Cola im Schlepptau hatten. Dann hieß es auf einmal „einen Drink und dann können wir los“ Als ich gemerkt habe, dass Francien in ihrem riesen Becher Alkohol hatte, hab ich nicht mehr getrunken. Es war ja nur ein Zipp. Zumindest waren sie gute drei Stunden auf unserem Zimmer. Gelacht, geredet, und so weiter, bis wir dann endlich los zum Summerfest wollten. Da war es dann schon nach 4pm. Und wie ich es nicht anders erwartet habe, sollte ich fahren. Oh mein Gott, dachte ich nur. In einem fremden Bundesstaat, mit einem fremden Auto, zum ersten Mal auf einem Highway, ergo Autobahn, in eine Großstadt rein, mit vier Betrunkenen im Auto. Doch wie ihr lest, sind wir heile angekommen. Auch wenn ich mich 2 mal verfahren habe, da man auf amerikanischen Autobahnen auch LINKS raus fahren kann. Schrecklich, aber ich hab es überstanden. So sind wir also zum Summerfestgelände gelaufen, haben direkt Fotos davor gemacht. Dann ist Bron aber plötzlich abgehauen, weil sie dringend auf die Toilette musste. Wir haben drinnen am Wasser gewartet, doch sie kam nicht wieder. Texten und Anrufen war sinnlos. Also haben wir vier, Francien, Matt, Ace und ich uns auf den Weg gemacht, um Sarah und Aga zu suchen, die ja erst Samstag gekommen sind. Was ein hin und her, bis wir sie gefunden hatten. Sie saßen an der Rock Stage, bei der gerade eine verdammt geile Band gespielt hat. Ich muss unbedingt den Namen heraus finden! Zumindest sind wir so mit der Truppe weiter gezogen. Doch wie soll man in einer so großen Gruppe auf einem Festivalgelände zusammen bleiben, was jeden Tag von 3.000.000 (3 Millionen) Menschen besucht wird? Unmöglich! So haben wir zu Erst Ace verloren und schließlich Francien und Matt. Also sind Aga, Sarah und ich alleine rumgetigert, haben uns alles angeschaut, Fotos gemacht und so weiter. Letztendlich haben wir uns an den Lake gesetzt und geredet, die Sonne genossen, bis wir Bron endlich erreicht haben. Bzw ich! Ich habe schon am Telefon gemerkt, dass sie vollkommen betrunken war. Irgendwie habe ich sie zu uns gelotst, was wir irgendwie doch bereuten. Es war einfach nur peinlich. Kennt ihr dieses Bild, wenn ein Betrunkener sich an einer Laterne festhält, um nicht hin zu fallen? Genau das hat sie gemacht. Nur wenige Minuten später kam sie auf die Idee, sich ihre Hände im Lake zu waschen. Wir haben ihr gesagt, sie soll es nicht tun, immerhin musste sie die Steine runter klettern, doch sie wollte nicht hören. Wir haben uns bepisst vor Lachen, mal ehrlich! Aber hey, sie ist 27 und alt genug! Danach hat sie irgendwelche Leute zu gequatscht und wir meinten nur, dass wir sie nicht kennen, auch wenn uns das wohl keiner geglaubt hat. Es war ein reines hin und her. Schließlich haben wir uns woanders hin gesetzt. Bron ist dabei von der Bank gefallen, lag dann auf dem Rasen und meinte, sie sollte einen Mittagsschlaf machen. Oh ja! Gute Entscheidung! Unser Ziel war Maroon 5 um 10pm an der Oasis Miller Lite Stage. Als wir uns um 8.45p dort schon einen Platz suchen wollten, meinte Bron auf einmal, sie müsste aufs Klo und war plötzlich wieder weg. Super! Doch nun wollten wir uns nicht mehr darum kümmern. Also haben wir versucht einen guten Platz zu finden. Doch um 9pm war es bereits so voll, dass es uns zu viel wurde. Wir haben uns also kurzfristig umentschieden und sind zu Hinder auf der Rockstage um 10pm gegangen. Oh mein Gott. Sie waren genial. Ich liebe diese Band, echt! Dennoch sind wir nicht das ganze Konzert geblieben, sondern haben uns entschlossen eine Rundfahrt in der Hochseilbahn (?) zu machen, um so wenigstens Maroon 5 zu sehen. Es war die beste Entscheidung. Wirklich. Maroon 5 war sooo verdammt voll, dass man sich keinen Milimeter hätte bewegen können. Von dort oben hatten wir einen super Blick auf Bühne und Bildschirme. Außerdem konnten wir so auch noch Stephan Marley, ein Verwandter von Bob Marley sehen. Es war sooo cool. Im Prinzip haben wir wirklich alles gesehen, was wir sehen wollten, trotz das alles zur Selben Zeit gespielt hat. Gegen 11pm saßen wir dann am Wasser und hatten von dort aus einen super Blick durch die Bäume auf einen Bildschirm des Maroon 5 Konzerts. Es war super. Dort wollten wir uns alle wieder treffen. Immerhin musste ich Francien ihre Autoschlüssel geben. Da wir nicht alle in ein Auto gepasst hätten, wollten Sarah, Aga und ich also ein Taxi nehmen. Bron war bis dahin nicht wieder aufgetaucht. Anrufen war zwecklos, da sie mir ihr Handy gegeben hatte, als sie ihre Hände im Lake waschen wollte. So sind wir also alleine ins Hotel gefahren. Gott Sei Dank hatten Bron und ich beide einen Zimmerschlüssel. Irgendwann um 3am nachts kam Bron dann auch zurück mit einem Kerl, schwarz und Dreadlocks, ins Hotel. Wir drei waren schon am Schlafen, lagen also in Pyjamas im Bett, als dieser Kerl dann eine ganze Weile im Zimmer stand und Bron sich noch mit ihm unterhielt. Er hatte sie ins Hotel gefahren, wirklich nett. Zumindest sind die beiden noch mal abgehauen und wir konnten weiter schlafen.

Sonntag: Um 9am war die Nacht dann wieder rum. Sarah und Aga wollten zum Starbucks, sind schließlich aber nicht mehr wieder gekommen. Um 11am mussten wir auschecken. Wieder sind wir mit einem Taxi zur Busstation gefahren, wo wir dann noch zwei Stunden auf unseren Bus warten mussten. Es ist nichts aufregendes mehr passiert. Wir waren einfach müde. So verlief auch die zweistündige Busfahrt. Wir haben eigentlich nur geschlafen. Dann ging es wieder durch Chicago zurück zum Bahnhof, um nach Hause zu fahren. Dabei haben wir an einem CVS halt gemacht, in dem ich mir zwei Chicago-T-Shirts gekauft habe. $3 das Stück. Wer möchte eins? Das ist unschlagbar und die Drucke sind echt schön!

Gegen 6pm war ich dann schließlich wieder zu Hause und war fertig von diesem tollen Wochenende. Aber wie gesagt, es war toll!

Gott sei Dank konnte ich Montag ausschlafen. Denn Montag war hier Feiertag und ich musste nicht arbeiten. Amerikas Geburtstag oder auch Independence Day. Das Feuerwerk war schön. Allerdings habe ich meinen ganzen freien Tag damit zugebracht, mein Essay fertig zu stellen. Und? Ich habs geschafft! Es ging also noch am Montagabend in die Korrektur.

Die Woche war nun ganz ok. Auch wenn ich immer recht müde war. Keine Ahnung warum. Mittlerweile ist hier aber richtig Sommer. Jeder Tag um die 30°C +/-. Lange Sachen gehen absolut gar nicht. Aber ich habe das Gefühl schon wieder krank zu werden. Scheiß Klimaanlage! Nun gut, in ein paar Stunden muss ich arbeiten und ich hab noch viel vor. Also beende ich diesen Eintrag mal. Ihr hattet nun auch genug zu lesen

 

Ich hoffe nun wieder etwas regelmäßiger Schreiben zu können!

Küsschen <3

9.7.11 21:06
 


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