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Mein Abenteuer will dokumentiert werden und tada, hier erfahrt ihr alle News und Infos über mein Jahr in Lombard, Illinois, USA

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Grüße in die Heimat

Myblog trägt die Schuld für Informationsmangel!

Wie der Titel schon sagt...ich hatte vor einer Weile einen fast 2000 Wörter Blogeintrag geschrieben, ihn eintragen wollen, während Myblog einfach abgestürzt ist, ohne ihn irgendwo zu speichern. Danach war ich so sauer, dass ich den Eintrag nicht noch einmal schreiben wollte. Auch die Lust in den darauffolgenden Tagen fehlte vollkommen.

 

Nun ist natürlich maßig viel passiert, was ich nicht mehr alles nachtragen kann. Ich hab schon überlegt mir ein richtiges Tagebuch anzulegen, aber ob ich das regelmäßiger fülle als diesen Blog? Keine Ahnung. Vor allem könnte es dann niemand lesen, außer ich schreibe es irgendwann noch mal hier rein. Mal schauen wie ich es mache!

Anfang Juli hatte ich mein College beendet, sogar fast mit einem A! Unglaublich oder? Ich hab mich richtig gefreut und die darauffolgenden Wochen ohne College sehr genossen. Ich war mit meiner Hostfam auf ihrem Boot, habe wieder mehr mit Freunden gemacht und natürlich gearbeitet. Der normale Wahnsinn also

 Genaures kommt demnächst mal. Nun muss ich mich für einen weiteren Collegekurs entscheiden und ich hab noch keine Ahnung wie ich das mache. Ich will nicht wieder so viel für das College tun, aber interessant sollte es schon sein. Wahrscheinlich läuft es auf Criminal Justice oder Western World Geography hinaus. Darum kümmer ich mich jetzt, weswegen ich diesen Eintrag nun beende.

 

Bis demnächst

4.8.11 17:46


Milwaukee Summerfest - und so!

Um Gottes Willen, die Zeit rennt so schnell weg, dass ich gar nicht hinterher komme. Das ist unglaublich. 96 Tage bin ich nun schon hier. 96!!! Ist das zu glauben? Wenn ich auf meine RPGs schaue und sehe, wann all die Posts kamen, auf die ich zu antworten habe, erstaunt es mich immer wieder. Denn es kommt mir noch gar nicht so lange vor. Ein herzliches Sorry an alle die Warten. Ich hab euch nicht vergessen und es wird bald etwas kommen. Versprochen! Zeit ist momentan nur Mangelware. Darüber klage ich immerhin seit Wochen. Das College  verschluckt wirklich meine gesamte Freizeit (dazu kommt ja noch Arbeiten und das teilweise doch 45 Stunden in 4-5 Tagen) aber das ist in einer Woche Gott sei Dank vorbei. Mein Essay habe ich Donnerstag abgegeben. Somit ist nun alles wieder einfacher.


Leben, ich komme! Haha

 

Ich schulde euch nun aber schon seit einer Woche einen ausführlichen Festivalbericht. Letztes Wochenende, 1. bis 3. Juli war ich nämlich in Milwaukee, Wisconsin auf dem größten Musikfestival der Welt! 11 Tage, 11 Stages und über 700 Bands! Unglaublich oder? Und ich war da, für ganze drei Tage. Doch beginnen wir am Anfang von meinem vier Tage Wochenende:

Freitag: Um 3pm habe ich den Zug aus Lombard genommen, um mit Bron, meiner australischen Freundin, nach Chicago zu fahren. Von dort aus ging es durch die Stadt mit einem fetten Rucksack auf dem Rücken, um die Greyhound Bus Station zu suchen. Unser Bus nach Milwaukee ging um 5pm, sodass wir um 7 Uhr planmäßig da sein sollten. Die Busfahrt war lustig. Bron und ich haben uns die ganzen zwei Stunden unterhalten über unser Leben in unserer Heimat, was unsere Zukunftspläne sind und und und! Mit einer Verspätung kamen wir an der Busstation in Milwaukee an, haben uns dort nach Schließfächern umgeschaut, da wir nicht erst zum Hotel wollten, welches in der anderen Richtung als das Festival lag. Doch gab es dort keine. Wir haben uns dann ganz nett mit zwei Angestellten von Amtrek unterhalten, die unsere Rücksäcke genommen hätten, wenn wir sie um 22 Uhr wieder abgeholt hätten. Das war für uns aber unmöglich. Schließlich konnten wir die Rücksäcke bei Greyhound für $2 einschließen lassen. So ging der 15 Minuten Fußmarsch los durch die Stadt, auf der Suche nach dem Festivalgelände. Dies war schneller gefunden als erwartet und die Laune stieg nun stätig. Wir waren angekommen! Laute Musik dröhnte durch die Gegend, während wir uns das $15 Ticket am Eingang holten. Danach durch die Sicherheitszone. Natürlich wurde der Körper abgetastet und in die Taschen geschaut, bevor man endlich rein kam. Das war ungefähr um 8.30pm. Somit hatten wir noch 1,5 Stunden bis zur Band, die wir unbedingt sehen wollten. Third Eye Blind. Erst mal war es schwer einen Platz zu finden, um die Band oder den Bildschirm überhaupt zu sehen. Wir haben uns durch die Menschenmassen geschoben, bis wir irgendwann einen Platz hatten, der ganz ok war. Haha. Dann ging es auch schon los. Die Band rockt! Und wie. Die Songs waren spitze und Bron und ich hatten unseren Spaß, während wir mit ihrer pinken Gummigitarre gerockt haben. Es war einfach nur genial. Natürlich hatten wir uns vorher auch noch das Gelände angeschaut und ein paar andere Bands, dessen Namen ich jetzt gerade nicht in Erinnerung habe. Zumindest waren wir danach vollkommen ausgelaugt, wollten nur noch etwas trinken und einmal durch das Wasser am Anfang rennen...und? Alle Getränkebuden waren ZU und das Wasser war AUS. Super...Schließlich haben wir uns hingesetzt und einfach etwas gequatscht, um die Menschenmassen ziehen zu lassen. Dabei kam dann ein Typ auf mich zu und hat mich doch tatsächlich auf ein Bier eingeladen. Ich war so überrumpelt, dass ich ablehnte. Doch er hat nicht locker gelassen, sondern nach einem Spaziergang am Lake Michigan gefragt. Ich hab wieder abgelehnt und schließlich ist er abgehauen. Man-O-Man! So sind wir dann zurück zum Bahnhof gelaufen, während ich meine FlipFlops ausgezogen habe. Durch die hatte ich nämlich eine fette Blase am Fuß, die einfach nur weh tat. Auf dem Weg zum Bahnhof hat uns dann ein Typ angesprochen, ob wir wüssten, wo sein Hotel ist. Lustig! Wir haben uns schließlich noch ´ne halbe Stunde mit dem Unterhalten. Er fand es äußerst witzig, dass eine Australierin und eine Deutsche zusammen in Milwaukee waren. Wir haben ihm einfach erzählt, dass wir uns gerade eben erst kennen gelernt haben und nun Freunde sind. Haha. Schließlich haben wir unsere Rucksäcke geholt, sind dann mit einem Taxi ins 20Min entfernt liegende Days Inn Hotel gefahren. Es war nicht wunderschön, aber es hatte eine Dusche, keine Krabbeltiere und zwei Betten! Ausreichend nach einem ersten Festival Tag!

Samstag: Ausschlafen war nicht drin! Um 9.45am hat die Putzfrau an die Zimmertür geklopft und gefragt, ob wir Seife bräuchten und neue Handtücher. Sie hat aber nicht das Zimmer gemacht! So haben wir dann auch erfahren, dass es bis 10am Frühstück gibt. Also ist Bron runter gehechtet und hat etwas zu Essen und Osaft hoch geholt. Anschließend wurde der Plan gemacht. Ich brauchte neue Schuhe und sie noch Klamotten, bevor wir wieder zum Festival konnten. Also ging es runter in die Rezeption, um zu fragen, ob es einen Walmart oder Target in der Nähe gibt. Natürlich. Allerdings war der Walmart nur mit einem Auto zu erreichen (ja, die Amis brauchen immer ihr Auto), der Target war 3 Meilen weit weg. Da war es gerade 11am und ungefähr 37°C heiß. 3 Meilen, also knapp 5 km laufen in der brühenden Hitze? Nein danke! Also brauchten wir einen anderen Plan. Wir wollten mit dem Bus zu einer Mall fahren, standen an der Bushaltestelle aber konnten den Fahrplan nicht entziffern. Dann haben wir aber hinter dem McDonalds einen Laden gesehen: Sams Club. Gucken kostet nichts! Wir dachten, dass wir vielleicht Glück haben und der Laden Schuhe und Klamotten hat. Also sind wir hin, rein und wurden an der Tür gleich nach der Mitgliedskarte gefragt. Hatten wir natürlich nicht! Die Frau hat uns dann aber rein gelassen und uns mehrfach dran erinnert, dass wir gucken, aber nicht kaufen können! Drinnen hat es keine 10 Minuten gedauert, bis ich ein passendes Paar qualitativ hochwertige FlipFlops gefunden hatte, die nicht mal auf meine Blase drückten. Auch Bron fand ein paar hübsche Klamotten. Nun hatten wir unseren Kram aber konnten ihn nicht kaufen?! Haha, von wegen. So smart wie wir doch sind, haben wir in der Kassengegend nach nett aussehenden Menschen Ausschau gehalten, die zwei hilfelosen Au Pairs helfen würden. Schnell war eine Zielperson gefunden. Zwei Frauen mit einem Baby. So sind wir zu ihnen und ich hab sie auch gleich angesprochen, ihnen unsere Situation geschildert und natürlich betont, dass wir Nannys sind. Nachdem wir unsere eigentliche Herkunft gesagt hatten, war dann auch alles klar. Sie haben uns ihre Karte geliehen und somit konnten wir unseren Kram kaufen. Jackpot! Mittlerweile war es 12 Uhr und unser Magen begann zu knurren. (ich hatte als Frühstück nur den Osaft, denn der Bagel hat nicht geschmeckt) Also gab es bei Mecces Lunch und genug zu trinken. Immerhin darf man in Amerika kostenlos nachfüllen! Währenddessen hatte Bron mit Francien, einem Südafrikanischen Au Pair getextet, die uns schließlich mit dem Auto abholen wollte. Also haben wir auf sie gewartet. Es dauerte eine Weile, doch schließlich kam sie mit zwei Amerikanern an. Brian alias Ace und Matt, die eine große Flasche Smirnoff und Bacardi mit Cola im Schlepptau hatten. Dann hieß es auf einmal „einen Drink und dann können wir los“ Als ich gemerkt habe, dass Francien in ihrem riesen Becher Alkohol hatte, hab ich nicht mehr getrunken. Es war ja nur ein Zipp. Zumindest waren sie gute drei Stunden auf unserem Zimmer. Gelacht, geredet, und so weiter, bis wir dann endlich los zum Summerfest wollten. Da war es dann schon nach 4pm. Und wie ich es nicht anders erwartet habe, sollte ich fahren. Oh mein Gott, dachte ich nur. In einem fremden Bundesstaat, mit einem fremden Auto, zum ersten Mal auf einem Highway, ergo Autobahn, in eine Großstadt rein, mit vier Betrunkenen im Auto. Doch wie ihr lest, sind wir heile angekommen. Auch wenn ich mich 2 mal verfahren habe, da man auf amerikanischen Autobahnen auch LINKS raus fahren kann. Schrecklich, aber ich hab es überstanden. So sind wir also zum Summerfestgelände gelaufen, haben direkt Fotos davor gemacht. Dann ist Bron aber plötzlich abgehauen, weil sie dringend auf die Toilette musste. Wir haben drinnen am Wasser gewartet, doch sie kam nicht wieder. Texten und Anrufen war sinnlos. Also haben wir vier, Francien, Matt, Ace und ich uns auf den Weg gemacht, um Sarah und Aga zu suchen, die ja erst Samstag gekommen sind. Was ein hin und her, bis wir sie gefunden hatten. Sie saßen an der Rock Stage, bei der gerade eine verdammt geile Band gespielt hat. Ich muss unbedingt den Namen heraus finden! Zumindest sind wir so mit der Truppe weiter gezogen. Doch wie soll man in einer so großen Gruppe auf einem Festivalgelände zusammen bleiben, was jeden Tag von 3.000.000 (3 Millionen) Menschen besucht wird? Unmöglich! So haben wir zu Erst Ace verloren und schließlich Francien und Matt. Also sind Aga, Sarah und ich alleine rumgetigert, haben uns alles angeschaut, Fotos gemacht und so weiter. Letztendlich haben wir uns an den Lake gesetzt und geredet, die Sonne genossen, bis wir Bron endlich erreicht haben. Bzw ich! Ich habe schon am Telefon gemerkt, dass sie vollkommen betrunken war. Irgendwie habe ich sie zu uns gelotst, was wir irgendwie doch bereuten. Es war einfach nur peinlich. Kennt ihr dieses Bild, wenn ein Betrunkener sich an einer Laterne festhält, um nicht hin zu fallen? Genau das hat sie gemacht. Nur wenige Minuten später kam sie auf die Idee, sich ihre Hände im Lake zu waschen. Wir haben ihr gesagt, sie soll es nicht tun, immerhin musste sie die Steine runter klettern, doch sie wollte nicht hören. Wir haben uns bepisst vor Lachen, mal ehrlich! Aber hey, sie ist 27 und alt genug! Danach hat sie irgendwelche Leute zu gequatscht und wir meinten nur, dass wir sie nicht kennen, auch wenn uns das wohl keiner geglaubt hat. Es war ein reines hin und her. Schließlich haben wir uns woanders hin gesetzt. Bron ist dabei von der Bank gefallen, lag dann auf dem Rasen und meinte, sie sollte einen Mittagsschlaf machen. Oh ja! Gute Entscheidung! Unser Ziel war Maroon 5 um 10pm an der Oasis Miller Lite Stage. Als wir uns um 8.45p dort schon einen Platz suchen wollten, meinte Bron auf einmal, sie müsste aufs Klo und war plötzlich wieder weg. Super! Doch nun wollten wir uns nicht mehr darum kümmern. Also haben wir versucht einen guten Platz zu finden. Doch um 9pm war es bereits so voll, dass es uns zu viel wurde. Wir haben uns also kurzfristig umentschieden und sind zu Hinder auf der Rockstage um 10pm gegangen. Oh mein Gott. Sie waren genial. Ich liebe diese Band, echt! Dennoch sind wir nicht das ganze Konzert geblieben, sondern haben uns entschlossen eine Rundfahrt in der Hochseilbahn (?) zu machen, um so wenigstens Maroon 5 zu sehen. Es war die beste Entscheidung. Wirklich. Maroon 5 war sooo verdammt voll, dass man sich keinen Milimeter hätte bewegen können. Von dort oben hatten wir einen super Blick auf Bühne und Bildschirme. Außerdem konnten wir so auch noch Stephan Marley, ein Verwandter von Bob Marley sehen. Es war sooo cool. Im Prinzip haben wir wirklich alles gesehen, was wir sehen wollten, trotz das alles zur Selben Zeit gespielt hat. Gegen 11pm saßen wir dann am Wasser und hatten von dort aus einen super Blick durch die Bäume auf einen Bildschirm des Maroon 5 Konzerts. Es war super. Dort wollten wir uns alle wieder treffen. Immerhin musste ich Francien ihre Autoschlüssel geben. Da wir nicht alle in ein Auto gepasst hätten, wollten Sarah, Aga und ich also ein Taxi nehmen. Bron war bis dahin nicht wieder aufgetaucht. Anrufen war zwecklos, da sie mir ihr Handy gegeben hatte, als sie ihre Hände im Lake waschen wollte. So sind wir also alleine ins Hotel gefahren. Gott Sei Dank hatten Bron und ich beide einen Zimmerschlüssel. Irgendwann um 3am nachts kam Bron dann auch zurück mit einem Kerl, schwarz und Dreadlocks, ins Hotel. Wir drei waren schon am Schlafen, lagen also in Pyjamas im Bett, als dieser Kerl dann eine ganze Weile im Zimmer stand und Bron sich noch mit ihm unterhielt. Er hatte sie ins Hotel gefahren, wirklich nett. Zumindest sind die beiden noch mal abgehauen und wir konnten weiter schlafen.

Sonntag: Um 9am war die Nacht dann wieder rum. Sarah und Aga wollten zum Starbucks, sind schließlich aber nicht mehr wieder gekommen. Um 11am mussten wir auschecken. Wieder sind wir mit einem Taxi zur Busstation gefahren, wo wir dann noch zwei Stunden auf unseren Bus warten mussten. Es ist nichts aufregendes mehr passiert. Wir waren einfach müde. So verlief auch die zweistündige Busfahrt. Wir haben eigentlich nur geschlafen. Dann ging es wieder durch Chicago zurück zum Bahnhof, um nach Hause zu fahren. Dabei haben wir an einem CVS halt gemacht, in dem ich mir zwei Chicago-T-Shirts gekauft habe. $3 das Stück. Wer möchte eins? Das ist unschlagbar und die Drucke sind echt schön!

Gegen 6pm war ich dann schließlich wieder zu Hause und war fertig von diesem tollen Wochenende. Aber wie gesagt, es war toll!

Gott sei Dank konnte ich Montag ausschlafen. Denn Montag war hier Feiertag und ich musste nicht arbeiten. Amerikas Geburtstag oder auch Independence Day. Das Feuerwerk war schön. Allerdings habe ich meinen ganzen freien Tag damit zugebracht, mein Essay fertig zu stellen. Und? Ich habs geschafft! Es ging also noch am Montagabend in die Korrektur.

Die Woche war nun ganz ok. Auch wenn ich immer recht müde war. Keine Ahnung warum. Mittlerweile ist hier aber richtig Sommer. Jeder Tag um die 30°C +/-. Lange Sachen gehen absolut gar nicht. Aber ich habe das Gefühl schon wieder krank zu werden. Scheiß Klimaanlage! Nun gut, in ein paar Stunden muss ich arbeiten und ich hab noch viel vor. Also beende ich diesen Eintrag mal. Ihr hattet nun auch genug zu lesen

 

Ich hoffe nun wieder etwas regelmäßiger Schreiben zu können!

Küsschen <3

9.7.11 21:06


Die aktuellen News, kurz und knackig!

Ersteinmal, ließt diesen Blog eigentlich noch irgendjemand, oder führe ich imaginäre Selbstgespräche? Dann könnte ich mir das bisschen Zeit auch noch sparen, aber selbst für einen Leser lohnt es sich natürlich weiter zu schreiben

 

Wie ihr (falls es euch noch gibt) sicher schon mitbekommen habt, habe ich momentan recht wenig Zeit, was vor allem am College liegt. Aber Gott sei dank ist es nicht mehr lange, bis ich meinen ersten Kurs fertig und hoffentlich auch bestanden habe. Nun gut, Ich will mich nicht über Schule unterhalten, reicht schon, dass ich mich gleich wieder an die Gedichte setzen und weiter lernen muss. Manche habe ich schon so verinnerlicht, dass ich sie auswendig kann. Ist das normal?
Zumindest ist eines wunderschön, auch wenn es ins übernatürliche greift. Sagen wir es so, ihr müsst es lesen, um zu verstehen, was ich meine^^

 

Was gibts Neues? 

1. Ich war mit meinen Liebsten im Applebees. Ein Restaurant and Bar, das bis Mitternacht auf hat! Mitternacht! Sonst werden wir um 22 Uhr immer aus Starbucks geschmissen. Es war unglaublich lustig und der erste Laden, in dem man wirklich kostenlos Soda nachgeschenkt bekommen hat. Somit habe ich eine Pepsi bezahlt und drei getrunken. Cool oder? Ich muss sagen, dass das Applebees mir echt gut gefällt. Auch musikalisch greift es wirklich in jede Richtung. Ich hab zum Beispiel noch ne ein altes Good Charlotte Lied in einem Restaurant gehört. Thumbs up und ein fettes LIKE IT!

2. Gestern war es soweit. Es gab die erste offizielle Tornadowarnung mit Sirenen. Eigentlich sollte man Angst haben, aber ich fand es ehrlich gesagt total aufregend. Selbst der Reiz einfach mal raus zu gehen und sich das riesige Unwetter anzuschauen war da, aber ich musste immerhin ein gutes Vorbild für die Kinder sein. Bin also artig in meinem Zimmer (was ja eh im Keller ist) geblieben und hab mich amüsiert. Den Wind hingegen hat man richtig laut pfeifen hören. Doch kam kein Tornado. Er ist weiter nach Michigan gezogen und hat uns nicht besucht. Allerdings ist in den umliegenden Städten der Strom ausgefallen. Heute habe ich mit Sharon darüber gesprochen und sie meinte, normalerweise hat Lombard immer für vier oder fünf Tage keinen Strom. 

Also liebe Leute, merkt euch. Wenn ich von einer Tornadowarnung berichte und danach nicht mehr on komme kann das zwei Gründe haben. 

Der Tornado kam zu Besuch und hat uns weggepfegt ODER die Stromzufuhr ist für ein paar Tage nicht funktionstüchtig. 

 

Das wars auch erstmal wieder. Ich widme mich meinen Gedichten und quatsch noch etwas mit Larissa über ihre potentielle neue Hostfam in Florida. Traumhaft, echt!

Hoffentlich hab ich bis zum nächsten Post meine Trips gebucht Mehr dann.

 

Haltet die Ohren steif^^

23.6.11 04:37


Alles ändert sich

Lang lang ist es her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. In dieser Zeit ist natürlich wieder so viel passiert... Unglaublich aber wahr. Allerdings wurde ich dieses Mal von bösen Überraschungen verschont.

Ich hatte einfach nur recht wenig Freizeit, die ich schließlich nicht mit dem Internet verschwenden wollte. Immerhin bin ich in den USA! Haha.

Im Prinzip kann ich sagen, dass ich keine Freizeit mehr habe, seit das College angefangen hat. Mein Literaturkurs ist doch sehr zeitaufwändig. Wir müssen sooo viel lesen um die Class vorzubereiten. Ich erinner mich noch an einen Mittwoch an dem ich von 8 Uhr morgens bis Mitternacht an meinen Hausaufgaben gesessen habe und meine Arbeit im Prinzip total vernachlässigen musste. Es ist also sehr anstrengend aber jetzt wird es hoffentlich besser. Denn letzten Donnerstag habe ich mein Short Fiction Examen geschrieben. Also heißt es ab jetzt, neues Thema, neues Glück. Poetry! Gosh I love it! Also hoffe ich wirklich, dass ich nicht mehr meine ganze Freizeit für das College opfern muss.  

Zudem haben die Kinder nun Sommerferien. Ganze drei Monate. Ich hab zum ersten Mal 45 Stunden gearbeitet diese Woche. Es war hart, aber es war schön. Wir waren oft schwimmen, da wir 38°C hatten und ehrlich gesagt, macht es mit Kindern im Freibad richtig Spaß. Zumal die Freibäder hier mehr wie Erlebnisbäder aufgebaut sind. Alles im allen war es eine schöne, aber anstrengende Woche. Das Wochenende zuvor habe ich meinen amerikanischen Führerschein gemacht. Ja, ich habe noch einmal einen schriftlichen Test und eine Fahrprüfung gemacht. Hab auch gleich bestanden. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie nervös ich war. Immerhin habe ich vor zwei Jahren wirklich gedacht, dass ich nie wieder eine Fahrprüfung machen muss. Nya. Zumindest hat der Führerschein nur 5 Dollar gekostet! Ja 5! UND mir wurde die Karte direkt ausgehändigt. Also eine Karte wie in Deutschland. Das Foto wurde auch vor Ort gemacht. Also alles praktisch und schnell. Warum schafft das Deutschland nicht? Nya...andere Länder, andere Sitten. Deutschland wirkt eh immer komischer auf mich, je länger ich weg bin. Die Deutschen sollten wirklich mehr ihren Willen durchsetzen. Es kann ja nicht sein, dass man mal locker 1,70 Euro für einen Liter Sprit ausgibt. Hier gehen die Amerikaner schon auf die Barikaden, wenn sie 4 Dollar für die Gallone bezahlen sollen (sind ungefähr 82 europäische Cent pro Liter)

Gestern habe ich mir mal wieder eine Tasche gekauft und ich hab richtig viel Geld dafür ausgegeben. Es ist eine Makentasche, aber ich fand sie echt toll. Ich hoffe einfach, dass ich es niemals bereue. Seit heute wohnt Larissa bei mir. Sie wird wahrscheinlich zwei Wochen bleiben, weil ihre Family sie rausgeworfen hat. Total unfair, auch deren Begründung und deren Verhalten jetzt ist nicht gerade...toll. Erst war nur von ein oder zwei Nächten die Rede aber meine Hosteltern haben ihr dann die zwei Wochen fürs Rematch angeboten, weil sie niemanden diese Situation wünschen und gerne helfen würden. Nett oder?

Nun gut...auch wenn der Eintrag jetzt sehr kurz ist im Vergleich zu allem anderen... und ich wohl noch tausende Wörter schreiben könnte ... Hier ist schon nach Mitternacht und langsam werde auch ich müde. Morgen hab ich immerhin noch frei, also ist ausschlafen angesagt und das werde ich bestmöglich genießen. Und natürlich versuchen mit meinen Eltern zu skypen, denn das kam in letzter Zeit wirklich zu kurz.

Good Night America, Good Morning Germany <3

12.6.11 07:27


Ruhige Wochen? Gibt es hier scheinbar nicht!

In der letzten Woche ist mal wieder soooo viel passiert. Ich will es selbst nicht glauben, zumal ich nun 50 Tage in den USA bin. 50!!!! Das ist sooo lange und es fühlt sich noch gar nicht so an. Wie immer kann ich sagen, dass ich noch kein Heimweh habe.

 

Ich erzähl nun einfach mal das, was ganz aktuell ist. Ich hatte meinen ersten Autounfall. Mir ist nicht wirklich etwas passiert. Ich hatte einen Schock, hab zum ersten Mal geheult und hab seit dem unheimlich Angst, an parkenden Autos vorbei zu fahren. Ich wollte zur Chase Bank und habe einen Parkplatz gesucht (war mit dem Truck unterwegs). War dementsprechend langsam. Dann habe ich aus dem Augenwinkel plötzlich Licht gesehen, wie das Auto zurück gefahren ist. Es war ein Bruchteil einer Sekunde, als es dann auch schon richtig gerumpst hat. Im ersten Augenblick dachte ich echt, der schmeißt mir den Truck um. Mein erster Reflex vor dem Bum war natürlich auf das Gas zu drücken, um vielleicht schneller weg zu kommen, doch das hat nicht geklappt. Bin dann natürlich ausgestiegen und hatte total Angst, vor dem Resultat. Am Truck waren ein paar Schrammen, bei dem anderen Auto war die Stoßstange total verbogen. Wie kann man auch aus einer Parklücke fahren, ohne in die Spiegel zu schauen?! Sonst hätte er mich doch gesehen. Ich war immerhin halb an ihm vorbei! Die Polizei kam und mein Hostvater, der das dann für mich geregelt hat. Ich war echt total fertig mit den Nerven.

Nachdem ich mich für eine Weile in meinem Zimmer verkrochen und geskypt habe, bin ich wieder hoch gegangen. Plötzlich waren ganz viele Verwandte da. Ich hatte Declans Gebu Party vergessen. Zumindest wusste jeder von dem Crash und schon wurden mir die Geschichten von deren Unfällen erzählt. Und immer wieder habe ich zu hören bekommen, es sei ok. Auch die Kinder waren unheimlich süß. Sie sind mir nicht von der Seite gewichen, haben mich in den Arm genommen und mir Mut gemacht.

 

Abends hat Larissa mich dann abgeholt. Ich wollte nicht mehr fahren. Wir waren fürs Kino verabredet. Picture Show. Eigentlich I am number four, aber als wir endlich dran waren, wurde uns gesagt, der Projektor sei kaputt. Also sind wir in Limitless mit Bradley Cooper gegangen. Der Film war ok. Ich sollte nicht mit Erwartungen  in einen Film gehen. Zumindest sind wir danach mit Sarah noch ein Eis essen gegangen. Die Nacht war unruhig, ich war oft wach und hab schlecht geschlafen.

 

Sonntag war das Wetter erst recht gut. Larissa und ich haben spontan entschlossen, nach Chicago Downtown zu fahren. Gesagt getan. Ein wirkliches Ziel hatten wir nicht. Wir wollten schließlich einfach nur zum Strand. Dort waren wir dann auch, und sind wieder zurück gelaufen. Es tat richtig gut. Abends wollten wir eigentlich zum Griechen, Essen, aber der machte schon um 21 Uhr zu. Da wir aber erst um 20 Uhr hätten da sein können, hätte sich das nicht gelohnt. Also haben wir es auf nächste Woche verschoben.


Meine Arbeitswoche sieht recht anstrengend aus. Zudem begann heute auch noch das College. Ich war also heute zum ersten Mal an einem amerikanischen College im Unterricht. Ja, es gibt wirklich nur diese Stühle mit dem kleinen Tisch dran. Der Tisch ist viel zu klein, meines erachtens! An sich war der erste Kurs echt toll, auch wenn mir schnell klar wurde, dass er wirklich Zeitaufwendig ist. Zudem wird mein englisch dadurch sicher noch besser. Ich hab unheimlich viele Hausaufgaben, mit denen ich gleich auch noch anfange. Morgen muss ich schon um 10:45 Uhr anfangen zu arbeiten. Die Kinder haben nur einen halben Tag Schule. Dazu eben bis 21.30 Uhr. Morgen auf dem Donnerstag ist Vormittags wieder College und abends bis 22 Uhr arbeiten. Freitag habe ich endlich wieder einen Vormittag für mich, muss aber bis 21 Uhr arbeiten. Also gehe ich davon aus, dass ich mich erst am (wieder vollkommen freiem) Wochenende mit meinen Freunden treffen kann.

Viel zu tun für das College. Die erste Prüfung ist bereits am 9. Juni! Also werde ich mich jetzt auf machen... oder eher gleich schlafen. Denn Schlaf ist momentan einfach zu wenig.

25.5.11 04:11


Chicago Chicago Chicago

Oh mein Gott, nach fünf Wochen habe ich es endlich durchgezogen. Als ich erfuhr, dass ich Samstag und Sonntag (14. und 15.) frei habe, stand für mich fest, dass ich unbedingt an einem Tag nach Chicago will. Die ganze Woche über war das Wetter super, am Wochenende war natürlich Regen angesagt. Doch ich hab mich nicht verunsichern lassen.

Nachdem es ein langes hin und her war, ob eine meiner Freundinnen mitkommen kann, hatte ich auf einer Internetseite, auf der ich seit 3 Jahren angemeldet bin, einfach ein paar Leute angeschrieben. So war sicher, dass ich mich Samstag mit einem Amerikaner, Vincent, in Chicago treffe. Letztendlich konnte Larissa doch mit kommen.

 

Um 9 Uhr ging es also mit dem Zug auf in die "windige Stadt". Am Bahnhof angekommen, habe ich Larissa angerufen, die mit einem anderen Zug ankam. Es hat sicher 10 Minuten gedauert, bis wir beide verstanden haben, dass wir scheinbar nicht am gleichen Bahnhof sind. Also haben wir uns gesucht und nach fast 30 Minuten gefunden. Dann kam auch schon eine SMS von Vince, wo wir uns treffen wollen. Um nicht noch einmal das Bahnhofsproblem zu haben, entschlossen wir uns, uns am "The Bean" im Millennium Park zu treffen. Also sind wir bei kaltem, aber noch trockenem Wetter losgelaufen. Auf dem Weg haben wir einen Abstecher in einen Starbucks gemacht, um uns einen heißen Kaffee zu holen. Nachdem wir ankamen und dort das erste Foto gemacht haben, kam auch Vincent schon. Ein super netter und vor allem zuvorkommender Amerikaner, der gleich angeboten hat, Fotos von uns zusammen zu machen. So begann unsere persönliche Tour durch Chicago, natürlich zu Fuß. Er hat uns zu jedem besonderen Gebäude eine ausführliche Erklärung geliefert und uns Sachen gezeigt, die wir als normale Touristen wohl nicht gesehen hätten.

Zum Beispiel waren wir im Parmers House, ein Hilton Hotel. Er hat uns in die Lobby gebracht, uns die Aufzüge gezeigt und diverse Wege durch dieses atemraubende Hotel. Direkt nebenan war ein UPS Laden, in dem ein Freund von ihm arbeitet. Er hat uns als seine neuen deutschen Freundinnen vorgestellt. Nach ein bisschen Smalltalk hat uns der Typ Postkarten und Briefmarken geschenkt. Unheimlich nett! Also ging unser Weg weiter zu einem asiatischen Laden, in dem Vincent uns Boa Waw (oder wie sie heißen) ausgegeben hat. Lieb oder? Unseren Weg zu verflogen ist über die Fotos einfacher. Ich habe Picasa Webalben. Wer sich also gerne die Fotos anschauen würde, lässt mir einfach seine Email zu kommen. Nach einer Weile hat es tatsächlich angefangen zu Regnen und zu Stürmen. Wir sind erst in eine Mall gegangen und danach mit dem Bus zum Navy Pier gefahren. Nebenbei natürlich wunderbar unterhalten. Im Navy Pier waren wir etwas Essen und natürlich "umschauen" und noch ein paar Postkarten mehr gekauft. Schließlich sind wir mit einem Taxi zurück zum Bahnhof gefahren, da Larissa um 17 Uhr arbeiten musste.

 Ich bin echt dankbar, dass Vincent uns die Stadt gezeigt hat. Wir wollen uns definitiv wieder treffen, wenn das Wetter besser ist

 

Am Sonntag war ich mit Larissa dann beim Walmart und im ALDI. Ja hier gibt es Aldi, sogar mit Haribo für 89 Cent, allerdings sind in einer Packung nur 142gr drin. Aber dennoch, hier gibt es Haribo!!!! Haha Auch Lindt Schoki ist hier günstiger als bei uns. Abends waren wir noch im Kino (im richtigen für 10 Dollar) Der Film heit Something Borrowed mit Kate Hudson. Eine sehr schöne Komödie, die ich euch nur empfehlen kann. In Deutschland heißt der Film glaube ich "Fremd fischen"!  Allerdings rate ich euch, euch NICHT den Trailer anzusehen. Dann ist der schick vom Film weg. In den Trailern wird einfach zu viel verraten. Wenn man unwissend in den Film geht, ist er wirklich toll <3

Das wars auch nun erstmal. Jetzt hab ich in den letzten Tagen so viele Einträge gemacht, dass nun erst einmal wieder Ruhe ist

Liebe Grüße in die Heimat 

16.5.11 20:32


Anhang zum vorherigen Eintrag

Jetzt ist mir alles klar.

Erst die Sache mit der Polizei, dadurch zu spät am College. Larissa wollte sich direkt registrieren, was wir dann auch gemacht haben, doch bei manchen Dingen brauchten wir Hilfe und die Tuse war genauso ahnungslos, wenn nicht sogar noch ahnungsloser als wir.

 Schließlich war ich gegen 12 Uhr wieder zu Hause, habe den Eintrag geschrieben. Als mein Laptop dann leer war, wollte ich es einstecken und...? Das Ladekabel funktionierte nicht. Erst bei der Steckdose am Esstisch ging es richtig, was scheinbar am Adapter liegt.

Letztlich  habe ich um kurz nach zwei draußen auf die Kinder gewartet, die ja heute den Bus nehmen sollten. Ich musste feststellen, dass es innerhalb von zwei Stunden doch tatsächlich um ungefähr 15°C kälter geworden ist, zudem war die Sonne weg und es begann zu regnen! Als der Schulbus dann kam, wartete ich. Elise kam direkt auf mich zu gerannt und erzählte mir von ihrem Tag, dann kam Declan, der sich mal wieder Zeit ließ und dann...niemand. Ich hab dumm geschaut und dachte nur "moment, sonst habe ich drei Kinder. Eins, zwei...da fehlt einer" Hunter war nicht im Bus, ich hab die Kids gefragt und die wussten auch nichts, also bin ich direkt zur Schule gefahren, und wurde von einer Lehrerin durch die halbe Schule geführt, um ihn schließlich im Office zu finden. Dort wo ich eigentlich zu erst fragen wollte. Er hatte nen total schlechtes Gewissen, dass er vergessen hatte den Bus zu nehmen, irgendwie niedlich, aber dennoch war es erst ein Schock.

 Zu Hause angekommen, kamen die Zwillinge rüber. Alle waren aufgedreht und unheimlich laut. Sehr anstrengend. Um 4pm sind sie dann zu den Twins gegangen und ich war eine Stunde alleine. Da habe ich in meinen Kalender geschaut und die Antwort auf die Frage, warum dieser Tag so verflucht war, gesehen. 

 

Es war Freitag der 13!!!

14.5.11 04:46


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